Ausgefeilte Anbauweise – Edelhölzer höchster Güte
Die Edelholz-Pflanzungen von LIGNUM befinden sich in der Donauregion Bulgariens. Dort herrscht ein gemäßigtes kontinentales Klima mit reichlichen Niederschlägen, vielen Sonnentagen und einer langen Vegetationsperiode. Auch die Böden – alluviale Schwemmböden und Schwarzerden – sind vorzüglich. Es werden spezielle Kultursorten angebaut, die besonders gerader Wuchs, schnelles Wachstum und beste Holzeigenschaften auszeichnen. Die vegetative Vermehrungsmethode und die Anbauweise sind weltweit einzigartig. Dementsprechend wächst das LIGNUM-Holz in bisher unerreichter Menge und Güte. Alle Arbeiten in den Pflanzungen werden durch unseren eigenen Forstbetrieb LIGNUM Bulgaria EOOD durchgeführt.
Auf drei wichtige Faktoren legen die Forstspezialisten von LIGNUM gesteigerten Wert:
Fruchtbare Böden. Die LIGNUM-Pflanzungen werden ausschließlich auf ehemaligen Ackerflächen angelegt, die nicht mehr für die Landwirtschaft benötigt werden. Es handelt sich also generell um Aufforstungen. Einst war die gesamte Region von dichten Wäldern bedeckt. Dann hat der Mensch rigoros gerodet, um Ackerflächen zu schaffen. Nun werden von LIGNUM wieder Flächen aufgeforstet und auch verbliebene Reste von Naturwald unter Schutz gestellt.
Kriterium dafür, welche Flächen für die Pflanzungen von LIGNUM gekauft werden, ist deren Eignung. Es müssen beste Böden sein – leichte alluviale Schwemmböden oder Schwarzerden. Wichtig ist das Mikroklima. Bevorzugt sind Lagen in Senken mit höherer Luftfeuchtigkeit und weniger Wind. Allein schon durch die ausgesuchten Böden wachsen die Edelhölzer bei LIGNUM etwa doppelt so schnell wie an anderen Standorten.



Großzügige Anbauweise. Ein weiterer Hauptpunkt der Anbauweise ist der große Standraum, der dem einzelnen Baum zur Verfügung steht. Die Bäume werden mindestens im Abstand von 5 x 5 m gepflanzt. Nach der ersten Zwischenernte ergibt sich dann ein Abstand auf 7 x 7 m, nach der zweiten Zwischenernte von 10 x 10 m. Dadurch wird Konkurrenz zwischen den Bäumen um Licht, Wasser und Nährstoffe vermieden, die zu einer Verlangsamung des Wachstums führen würde.
Der Boden wird ständig unkrautfrei und oberflächig locker gehalten. Dadurch wird Konkurrenz durch Unkräuter vermieden und die Wasserverdunstung aus dem Boden gebremst.
Pflege beim Wachsen. Für die hohe Holzgüte ist z.B. die so genannte Wert-Astung wichtig. So wird fachmännisch das regelmäßige Entfernen der jeweils zu unterst stehenden Äste bezeichnet. Durch die Wert-Astung wird sukzessive ein astfreier gerader Stamm und damit Holz ohne Astspuren und sonstige Fehler ausgebildet.
Sehen Sie dazu auch unseren Themenfilm Wissen schafft Wachstum

